Hyundai hat eine ereignisreiche Woche hinter sich. Nach der Präsentation des herrlich schrägen Insteroid-Konzepts wurde nun der stromlinienförmige Ioniq 6 überarbeitet – zugleich bestätigte die Marke eine vollwertige „N“-Version. Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, oder?
Hyundai Ioniq 6 Facelift: schlankere Leuchten und markanteres Design
Doch zuerst zum Facelift. Am stärksten fallen die Leuchten auf: Vorn wie hinten bleibt das „Parametric Pixel“-Design erhalten, die Elemente sind nun aber deutlich schmaler. Die Hauptscheinwerfer wurden in den vorderen Stoßfänger integriert. Dieser ist umfassend neu gestaltet, verfügt über zusätzliche Luftkanäle und wirkt dank schärferer Linien wesentlich dynamischer als bisher.
Die Motorhaube erhält auf beiden Seiten eine Wölbung, wodurch der Wagen noch strömungsgünstiger erscheint. An den unteren Karosseriebereichen finden sich außerdem zahlreiche schwarze Akzente. Auch das Heck wurde aufgeräumt und wirkt nun stimmiger: Ein schlicht ausgeführter, verlängerter Ducktail-Spoiler prägt den Abschluss.
Das rote Fahrzeug auf den Bildern ist die Variante „N Line“, deren vorderer Stoßfänger sich leicht vom grauen Standardmodell unterscheidet. Sie trägt diagonal geformte Lufteinlässe, wie man sie auch vom Ioniq 5 N kennt. Die Seitenschweller fallen kräftiger aus und lassen das gesamte Fahrzeug niedriger wirken. Hinten kommt zudem ein auffälliger Diffusor zum Einsatz.
Ioniq 6 N mit breiter Karosserie und großem Spoiler?
Zurück zum 6 N: Im Hintergrund des weiter oben gezeigten Gruppenfotos ist er tatsächlich bereits zu erkennen. Guckguck. Offenbar könnte er ein breiteres Bodykit sowie einen gewaltig großen Heckspoiler erhalten. Das sind gute Nachrichten.
Zu seinem Antrieb verrät Hyundai vorerst nichts. Der 5 N nutzt jedoch ein System mit zwei Elektromotoren und 641bhp – es wäre daher keine Überraschung, wenn diese Konfiguration auch hier übernommen würde.
Auch die Technologie „N Sound Plus“ aus dem RN22e-Konzept wäre willkommen. Dahinter steckt im Grunde ein 90dB-Lautsprecher unter dem hinteren Diffusor, der ähnlich wie beim Abarth 500e einen künstlichen Motorsound erzeugt. Zudem rechnen wir damit, dass der manuelle Modus „N e-Shift“ und die Schaltwippen ihren Weg in den 6 N finden, denn der 5 N bietet beides bereits.
Hyundai hält sich ebenso zu technischen Änderungen unter dem Blech des gewöhnlichen Ioniq 6 bedeckt. Beim Modell vor dem Facelift standen entweder ein einzelner Heckmotor mit Hinterradantrieb (226bhp/258lb ft) oder zwei Motoren mit Allradantrieb und 320bhp/446lb ft zur Wahl. Beide Varianten waren mit einer Batterie mit 77.4kWh ausgerüstet. Sobald es Neuigkeiten zum aktualisierten Modell gibt, reichen wir sie nach.
Überarbeiteter Innenraum des Hyundai Ioniq 6
Die Gelegenheit hat Hyundai außerdem genutzt, um den Innenraum des 6 aufzufrischen. Es gibt ein neues Lenkrad und hochwertigere Materialien. Das Display für die Klimasteuerung wurde vergrößert, damit es einfacher bedienbar ist, während die Mittelkonsole laut Hersteller für „improved functionality“ neu konzipiert wurde. Dazu kommen erfreulich viele echte physische Tasten.
Wann der neue Ioniq 6 nach Europa kommt, ist noch nicht bekannt. Sicher ist allerdings, dass der N im Juli dieses Jahres vollständig enthüllt wird. Vorfreude?






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