Citroën legt keine Pause ein: Gerade erst hat die französische Marke mit dem sympathischen Ami ihre Vorstellung von heutiger urbaner Mobilität präsentiert. Nun legt sie erneut „Hand an“ und zeigt eine Lösung für die Mobilität in der Stadt von morgen.
Citroën Skate: autonome Plattform für die urbane Mobilität
Das Ergebnis heißt „The Citroën Skate“: eine vollständig autonome Plattform, die autonomes Fahren auf Level 5 beherrscht. Sie soll sich nahezu ohne Unterbrechung durch die Stadt bewegen, ohne dass ein Mensch sie steuern muss. Geladen würde sie induktiv an dafür vorgesehenen Ladestationen.
The Urban Collëctif und die Kapseln
Die „Karosserie“ besteht aus verschiedenen Kapseln, sogenannten Pods, die für unterschiedliche Dienste und Einsatzzwecke bestimmt sind.
Drei dieser Pods haben die Unternehmen Accor und JCDecaux entworfen. Gemeinsam mit Citroën bilden sie die Partnerschaft „The Urban Collëctif“, die ein neues Mobilitätskonzept entwickeln möchte.
Laut Citroën ermöglicht die Trennung der Plattform von den Mobilitätsdiensten, „die Nutzung der autonomen Technologie zu maximieren und gleichzeitig das Dienstleistungsangebot zu erweitern“.
Manövrieren ist kein Problem
„The Citroën Skate“ ist als Lösung für geteilte Mobilität gedacht. Anstelle herkömmlicher Räder kommen Gummikugeln von Goodyear zum Einsatz, ähnlich dem Ball einer Computermaus. Sie ermöglichen eine omnidirektionale Manövrierbarkeit über 360°.
Die Plattform besitzt die Federung „Citroën Advanced Comfort“. Neben der Technik für autonomes Fahren, darunter Radar und Lidar, sind auch die Batterien und der Elektromotor integriert.
Damit „The Citroën Skate“ nicht viel Platz „einnimmt“, misst die Plattform lediglich 2,60 m in der Länge, 1,60 m in der Breite und 51 cm in der Höhe. Je nach Gebiet ist die Höchstgeschwindigkeit auf 25 km/h oder 5 km/h begrenzt. Außerdem lässt sich das Tempo an die Nutzung der auf „The Citroën Skate“ montierten Pods anpassen.
„The Citroën Skate“ verspricht, den Verkehr um mindestens 35 % flüssiger zu machen. Die Mobilitätsplattform bewegt die Pods je nach Bedarf und positioniert sich dazu unter der angeforderten Kapsel. Nach der Auswahl wird der Pod innerhalb von nur 10 Sekunden angekoppelt.
Die ersten Pods
Entworfen wurden die ersten Pods von den beiden Citroën-Partnern im „The Urban Collëctif“. Accor entwickelte „Sofitel En Voyage“ und „Pullman Power Fitness“ mit dem Ziel, „die mobile Gastfreundschaft im Herzen der Städte zu erfinden“.
Der Pod „Sofitel En Voyage“ bietet Platz für zwei bis drei Passagiere. Inspiriert wurde er von Paris, französischen Möbeln und der Schneiderei. Im Innenraum gibt es einen LED-Bildschirm, eine Bar und sogar ein Tablet für Videokonferenzen mit einem Sofitel-Concierge. Dieser würde etwa Restaurantreservierungen oder Theaterkarten organisieren.
„Pullman Power Fitness“ soll das sportliche Erlebnis der Pullman-Fitnessräume vermitteln. Der Pod nimmt einen Nutzer auf, der während der Fahrt durch die Stadt selbstständig trainieren kann: Auf der einen Seite befindet sich ein Rudergerät, auf der anderen ein Fahrrad. Ein digitaler Trainer unterstützt ihn dabei.
JCDecaux wiederum entwickelte seinen Pod auf Grundlage von urbanen Transportlösungen auf Abruf für alle Zielgruppen. Entstanden ist der „JCDecaux City Provider“, der bis zu fünf Passagiere befördert und ihnen USB-Anschlüsse sowie zwei interaktive Bildschirme bietet.






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