Sie sehen hier das Fahrzeug, das bislang als Lexus Sports Concept bekannt war und nun offiziell den Namen „Lexus LFA Concept“ trägt. Schon lange lag die Vermutung nahe, dass es sich um ein rein elektrisches Modell handelt – bestätigt war das jedoch nie. Jetzt ist es offiziell: Der nächste Lexus LFA wird in etwa so aussehen, einschliesslich der traditionellen dreieckigen Gestaltungselemente, und von einer Batterie angetrieben.
Er steht zudem in direkter Verbindung mit dem neuen Toyota Gazoo Racing GR GT und GR GT3. Laut Lexus teilen die Modelle „Kerntechnologien“ sowie ihre Zielsetzung. Der LFA Concept soll jedoch kompromisslos ausloten, was mit einem reinen Batterieauto tatsächlich möglich ist.
Lexus LFA Concept als elektrischer Nachfolger
Wer meint, die Modellbezeichnung „LFA“ dürfe ausschliesslich für einen V10-Saugmotor stehen, liegt nach Ansicht von Lexus falsch. Der Hersteller formuliert es eindeutig: „Der Modellname ‚LFA‘ ist nicht an Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gebunden. Er steht für ein Fahrzeug, das Technologien verkörpert, welche seine Ingenieure bewahren und an die nächste Generation weitergeben sollten."
Damit wäre das also klargestellt. Bekannt ist, dass der kommende LFA denselben Vollaluminium-Rahmen und dasselbe Chassis wie GR GT und GT3 nutzen wird, allerdings unter einer deutlich aufwendigeren und skulpturaleren Karosserie. Es bleibt bei einem Zweisitzer mit langer Motorhaube und Kamm-Heck, dessen Gestaltung jedoch etwas mehr Stil und weniger reine Funktion priorisiert. Selbstverständlich ist von Feststoffbatterien die Rede, die inzwischen bis zu dreimal so hohe Energiedichte wie herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien bieten sollen, ebenso wie von enormer Leistung. Der LFA der Zukunft soll allerdings exklusiver ausfallen und eindeutig ein Strassenfahrzeug sein.
Cockpit und Bedienung des nächsten Lexus LFA
Die jüngste Ausführung des Konzepts zeigt einen Innenraum, der einen Hauch Magie vermittelt. Hochauflösende Flächendisplays umschliessen den Fahrer und richten sich um ein yoke-artiges Lenkrad aus. Aufgrund des Basisfahrzeugs sitzt man natürlich tief und blickt über eine lange Motorhaube, doch Lexus verspricht ein völlig anderes Fahrerlebnis.
Das Fahrzeug erhält eine variable Lenkübersetzung. Laut Lexus muss das Lenkrad beim Einlenken nicht umgesetzt werden, was auf eine Art Lenkgetriebe hindeutet. Verschiedene Bedienelemente sollen sich zudem intuitiv per Blindbedienung ertasten und bedienen lassen.
Mehr Technik als im Toyota
Im Vergleich zum Toyota präsentiert sich der Lexus minimalistischer und technischer. Alles ist auf ein Erlebnis ausgerichtet, das das Eintauchen in eine batterieelektrische Umgebung verstärken soll. Das klingt zwar nach viel Öffentlichkeitsarbeit, sieht aber ausgesprochen cool aus – auch wenn seine Geburt auffallend lange dauert.
Offenbar baut Toyota gemeinsam mit Toyota Gazoo Racing seine Performance-Modellreihen aus, während Lexus in unerforschtes Terrain vorstösst. Der „LFA-Nachfolger“ mit Motor wird zum GR GT, während der „nächste LFA“ als eigenständigeres und teureres Wissenschaftsprojekt positioniert wird.






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