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Neuer Škoda Enyaq vRS: 335 PS und 5,4 Sekunden auf 100 km/h

Zwei Škoda Enyaq RS Elektroautos, eines grün frontal, eines grau von hinten, in modernem Studio mit grünem Hintergrund.
In diesem Artikel
  1. Antrieb, Reichweite und Laden des Škoda Enyaq vRS
  2. Aerodynamik und Design
  3. Zwei Interieurvarianten für den Enyaq vRS

Der neue Škoda Enyaq „vRS“ ergänzt den Elroq vRS als das am schnellsten beschleunigende Škoda-Modell im Verkauf. Ganz gleich, ob als SUV oder Coupé: Den Sprint von 0 auf 100 km/h erledigt er in 5,4 Sekunden – und ist damit um eine Zehntelsekunde schneller als sein Vorgänger.

Antrieb, Reichweite und Laden des Škoda Enyaq vRS

Für den kräftigen Vortrieb sorgt ein Antrieb mit zwei Elektromotoren, der 335 PS – 40 PS mehr als bisher – an alle vier Räder schickt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 179 km/h. In Verbindung mit der 84-kWh-Batterie (79 kWh netto) wird eine Reichweite von 547 km geschätzt. Bei einer maximalen Ladeleistung von 185 kW lassen sich 80 Prozent davon in 26 Minuten nachladen. An einer 11-kW-Wallbox zu Hause dauert das 8,5 Stunden.

Das Fahrwerk ist sportlicher abgestimmt und senkt die Vorderachse gegenüber dem regulären Enyaq um 15 mm, die Hinterachse um 10 mm. Zusätzlich stehen zwei synthetische E-Motor-Sounds zur Auswahl: „Sport“ und „Futuristic“. Škoda hat zudem die Dämpfer dynamischer ausgelegt; ihre Härte lässt sich in bis zu 15 Stufen einstellen.

Aerodynamik und Design

Die Karosserie wurde – naturgemäß – aerodynamisch optimiert. Vorn und hinten sitzen LED-Leuchten, ergänzt durch das, was Škoda als „dynamische Blinker“ bezeichnet. Zur Wahl stehen anthrazitfarbene 50,8-cm-Räder oder 53,3-cm-„Draconis“-Felgen, wobei Letztere mit auffälligen Aero-Abdeckungen ausgestattet sind.

Wie bei vRS-Modellen üblich, finden sich an kleineren Bereichen wie Dachreling, Fensterrahmen und Spiegelkappen zahlreiche glänzend schwarze Akzente. Sie passen gut zur modernen „Tech-Deck“-Front des Enyaq, hinter der eine ganze Reihe von Radar- und Sensoreinheiten verborgen ist – etwa für den adaptiven Tempomaten, den Stauassistenten und Ähnliches.

Zwei Interieurvarianten für den Enyaq vRS

Für den Innenraum werden zwei Ausführungen angeboten. Die serienmässige Variante „Suite“ kombiniert Lederausstattung mit grauen Nähten sowie Carbon-Optik an Türverkleidungen und Armaturenbrett. Die höherwertige Alternative „Lounge“ setzt stärker auf Mikrofaser und Kunstleder und ergänzt dies um kontrastierende Nähte in Limettengrün. Hier gibt es ausserdem ein beheizbares Dreispeichenlenkrad sowie einige zusätzliche vRS-Embleme.

Beide Modelle verfügen über Memory-Foam-Massagesitze, ein Canton-Audiosystem mit 635 Watt und ein 13-Zoll-Multimediazentrum. Erwähnenswert sind auch das 5-Zoll-Digitaldisplay für den Fahrer und das AR-gestützte Head-up-Display. Hinzu kommen kabelloses Laden für Smartphones sowie bis zu vier weitere schnell ladende USB-C-Anschlüsse.

Der Verkaufsstart erfolgt im Juni. Das SUV kostet ab £51,660, für das Coupé werden £1,900 zusätzlich fällig. Ob Škoda mit einem der beiden wieder einen Drift-Weltrekord versuchen sollte?

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Katharina Leitner

Katharina Leitner ist Kulturwissenschafterin und Autorin aus Graz mit Schwerpunkt auf österreichischer Alltagskultur und regionalen Sprachbesonderheiten. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Schmolik, dessen Traditionen, Bedeutungen und zeitgemäßen Entwicklungen, und sammelt dazu Geschichten, Rezepte und Erfahrungsberichte aus ganz Österreich.

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