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Aston Martin DBX GT: Luxus-SUV mit 727 PS ohne Elektrifizierung

Grüner Aston Martin DBX GT 727 SUV im Showroom, moderne Architektur im Hintergrund.
In diesem Artikel
  1. Aston Martin DBX GT: Fokus auf Luxus
  2. Fahrleistungen auf Supersportwagen-Niveau
  3. Wann kommt der DBX GT?

Heute ist es genau ein Jahr her, dass Diogo Teixeira den Aston Martin DBX S gefahren ist – einen SUV mit 727 PS, der nicht nur das leistungsstärkste und radikalste Modell der Baureihe war, sondern laut Hersteller auch der letzte ausschliesslich von einem Verbrennungsmotor und ohne Elektrifizierung angetriebene Aston Martin.

Nach diesem Modell schien die Ankündigung der Marke aus Gaydon eindeutig: Die Zukunft der DBX-Familie würde zwangsläufig elektrifiziert sein. Doch wie es so schön heisst: „Sag niemals nie.“ Die britische Marke hat nun den neuen DBX GT vorgestellt, der entgegen früheren Erwartungen weiterhin ausschliesslich auf einen Biturbo-V8 mit Verbrennungsmotor setzt.

Trotz Fahrleistungen auf Supersportwagen-Niveau soll dieser SUV laut Aston Martin allerdings nicht die aggressivste und sportlichste Variante im Programm sein. Sein Anspruch liegt woanders: Der neue DBX GT richtet sich an Kundinnen und Kunden, die eine elegantere und luxuriösere Alternative suchen, und nimmt dabei den Bentley Bentayga ins Visier.

Aston Martin DBX GT: Fokus auf Luxus

Gegenüber allen anderen DBX-Modellen hebt sich der GT durch mehrere Änderungen aussen und im Innenraum ab. An der Front steht vor allem der neue Kühlergrill mit Doppellamellen im Mittelpunkt, der wahlweise in Chrom oder in einem dunkel glänzenden Finish erhältlich ist.

In der Seitenansicht trägt das Zierelement neben den vorderen Radhäusern nun eine glänzende silberne statt einer schwarzen Oberfläche. Zudem ist der untere Bereich der Karosserie künftig in Wagenfarbe lackiert.

Bei den Rädern stehen 22- und 23-Zoll-Ausführungen zur Wahl. Sie sind mit Ganzjahresreifen bestückt, um laut Aston Martin „den Fahrkomfort zu maximieren und die Fahrbahngeräusche zu minimieren“.

Am Heck behalten die vier Endrohre die viereckige Form des DBX S bei. Anders als dort sind sie jedoch nicht übereinander, sondern horizontal nebeneinander angeordnet.

Im Innenraum unterstreicht der neue Aston Martin DBX GT seinen klaren Schwerpunkt auf handwerkliche Verarbeitung und Komfort, passend zur edleren Positionierung dieses SUV. Den Sitzen kommt dabei eine zentrale Rolle zu: Sie wurden neu gestaltet und verfügen für mehr Halt und Bequemlichkeit über eine 10 mm starke Schicht aus Memory-Schaum.

Dieser Anspruch zeigt sich auch bei der eloxierten Metallausführung des Fahrmodus-Wählers und der übrigen Bedienelemente sowie bei einer neuen Auswahl an Polsteroptionen, die exklusiv für diese Version angeboten wird.

Der Komfort beschränkt sich jedoch nicht auf die Sitze. Aston Martin betont zudem die besondere Aufmerksamkeit für die Geräuschdämmung im Innenraum und verweist auf „eine Verbesserung des Artikulationsindex um 13%“. Dieser in der Automobilindustrie verwendete Wert bewertet, wie gut sich die Insassen während der Fahrt unterhalten können.

Fahrleistungen auf Supersportwagen-Niveau

Unter der Motorhaube bleibt der bekannte 4,0-Liter-Biturbo-Motor von Mercedes-AMG im Einsatz. Er leistet wie im DBX S 727 PS und 900 Nm Drehmoment und ist weiterhin mit einem Neungang-Automatikgetriebe gekoppelt. Trotz der Werte eines Supersportwagens soll der SUV dank eines präziser abgestimmten Ansprechverhaltens des Gaspedals besser dosierbar wirken.

Auch wenn Luxus klar im Vordergrund steht, erledigt der DBX GT den Sprint von 0 auf 100 km/h mühelos in 3,3 Sekunden. Bei weiter ausgereiztem Potenzial endet der Vortrieb erst bei 310 km/h.

In dieser besonders komfortorientierten Ausführung erhält der DBX GT mehrere Verbesserungen an der Aufhängung. Dazu zählt eine überarbeitete Dämpferabstimmung einschliesslich eines exklusiven Ventilsystems in den Stossdämpfern. Dieses soll den Fahrkomfort auf unebenen Strecken verbessern und gleichzeitig die Karosseriebewegungen bei engagierter Fahrweise kontrollieren.

Wenn die Leistung des V8 voll genutzt werden soll, verändert sich auch die Federrate abhängig vom gewählten Fahrmodus. Dadurch wird das Gleichgewicht der Wanksteifigkeit in Kurven aktiv angepasst, um Grip und Lenkansprache zu verbessern.

Parallel dazu hat die Marke nach eigenen Angaben das Neungang-Automatikgetriebe überarbeitet. Es soll in jeder Situation sanftere Gangwechsel ermöglichen – sowohl im Stadtverkehr als auch auf kurvenreichen Strassen.

Wann kommt der DBX GT?

Laut Aston Martin sind die ersten Auslieferungen des DBX GT für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.

Preise hat die Marke noch nicht genannt. Sie dürften sich jedoch an den rund 325.000 Euro orientieren, die für den aggressiveren DBX S verlangt werden. Dieser Betrag kann bei Auswahl aus der umfangreichen Optionsliste oder dem Individualisierungsprogramm der Marke rasch steigen.

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Katharina Leitner

Katharina Leitner ist Kulturwissenschafterin und Autorin aus Graz mit Schwerpunkt auf österreichischer Alltagskultur und regionalen Sprachbesonderheiten. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Schmolik, dessen Traditionen, Bedeutungen und zeitgemäßen Entwicklungen, und sammelt dazu Geschichten, Rezepte und Erfahrungsberichte aus ganz Österreich.

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