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Häufige Fragen zu EVs und Elektroautos

Mattschwarzer Maserati Sportwagen fährt auf Rennstrecke bei Sonnenuntergang.
In diesem Artikel
  1. Wie lange braucht ein EV zum Laden?
  2. Kann ich meinen Wohnwagen mit einem Elektroauto ziehen?
  3. Warum laden sich EVs nicht selbst auf?
  4. Warum sind Elektroautos nicht mit Solarpaneelen bedeckt?
  5. Wie weit kommt ein EV mit einer Ladung?
  6. Kann ich mein Elektroauto bei Regen laden?
  7. Warum brummt mein Elektroauto?

Wie lange braucht ein EV zum Laden?

Das hängt vom Ladegerät ab. Lädt man etwa ein Tesla Model Y an einer gewöhnlichen britischen Dreipol-Steckdose, dauert es von leer bis voll ungefähr 36 Stunden. Mit einer 7-kW-Wallbox verkürzt sich das auf rund 12 Stunden. An einem öffentlichen 150-kW-Ladepunkt ist der Akku in deutlich unter einer Stunde wieder vollständig geladen. Allerdings sollten Sie auch die 20 Minuten einrechnen, die Sie mit der Suche nach dem Trottel verbringen, der seinen benzinbetriebenen Suzuki Celerio in der Ladebucht abgestellt hat – plus weitere 20 Minuten, um diesem Trottel seine zahlreichen fragwürdigen Lebensentscheidungen näherzubringen.

Kann ich meinen Wohnwagen mit einem Elektroauto ziehen?

Solange Sie den Wohnwagen nur bis zur nächsten Steilküste schleppen, ihn dort abkuppeln und die Schwerkraft den Rest erledigen lassen wollen: nur zu. (War nur ein Scherz. Top Gear befürwortet keineswegs, Wohnwagen ins Meer zu schieben, um sie zu zerstören. Ein industrieller Müllverdichter erledigt das wesentlich effizienter.)

Warum laden sich EVs nicht selbst auf?

Moment mal: Sie fragen, warum ein Elektroauto seinen Elektromotor nicht als Generator einsetzen kann, um die Batterie aufzuladen? Jenen Elektromotor, der eben von dieser Batterie betrieben wird? Falls ja, dürfen wir Sie mit unserem guten Freund Professor Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik bekannt machen?

Warum sind Elektroautos nicht mit Solarpaneelen bedeckt?

Weil man dann ziemlich schlecht hinaussehen könnte.

Wie weit kommt ein EV mit einer Ladung?

Welches Auto? Und, noch wichtiger: welcher Fahrer? Besitzt man ein neues EV mit großem Akku und geringem Luftwiderstand wie den Mercedes EQS, und sitzt am Steuer jene Person, die den WLTP-Test durchführt – vermutlich ein Fahrer mit krankhafter Angst davor, schneller als rund 56 km/h zu fahren, und ebenso vor dem Gaspedal –, dann sind 644 km oder mehr zwischen zwei Ladevorgängen möglich. Fährt man hingegen etwa einen Mazda MX-30 und plant, das Gaspedal unterwegs wenigstens einmal zu verwenden, lautet die reale Reichweite: „hoffentlich genug, um die nächste Ladesäule zu erreichen“.

Kann ich mein Elektroauto bei Regen laden?

Das können Sie – und sollten es sogar. Entgegen verbreiteter Befürchtungen verleiht es Ihrem EV tatsächlich einen munteren Leistungsschub, wenn ein paar Wassertropfen in die Ladeverbindung gelangen, ähnlich wie Lachgas im Ansaugkrümmer eines Benzinmotors. Ganz nebenbei: Sie besitzen doch ein großes, robustes Paar Gummistiefel, oder?

Warum brummt mein Elektroauto?

Weil es den Text nicht kennt.

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Katharina Leitner

Katharina Leitner ist Kulturwissenschafterin und Autorin aus Graz mit Schwerpunkt auf österreichischer Alltagskultur und regionalen Sprachbesonderheiten. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Schmolik, dessen Traditionen, Bedeutungen und zeitgemäßen Entwicklungen, und sammelt dazu Geschichten, Rezepte und Erfahrungsberichte aus ganz Österreich.

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