Er ist auferstanden! Und fährt er da etwa einen umgebauten Jeep Wrangler?
Ja, muss wohl so sein: Morgen beginnt erneut die jährliche Easter Jeep Safari. Jeep-Besitzerinnen, Jeep-Besitzer und Fans pilgern dafür nach Moab im US-Bundesstaat Utah, um den Gottheiten des Geländefahrens ihre Aufwartung zu machen.
Wie in jedem Jahr bringt Jeep selbst eine ganze Reihe von Konzeptfahrzeugen mit, um seine Modellpalette und sein Zubehörprogramm zu präsentieren. 2025 bildet keine Ausnahme. Tatsächlich gibt es diesmal nicht weniger als sieben Studien – und Jeep setzt konsequent auf Retro-Charme.
Retro-Jeep-Konzepte bei der Easter Jeep Safari 2025
Ein Blick auf den Wrangler namens „Rewind“ genügt. Der violette Zweitürer, der in der Bildergalerie zu sehen ist, greift den Stil der 1980er- und 1990er-Jahre auf. Er wurde von den Millennials in Jeeps Designabteilung als Rückbesinnung auf ihre Schulzeit entworfen und trägt Retro-Grafiken sowie reichlich Neonfarben. Türen und Dach wurden ebenfalls entfernt. Dazu kommen individuell lackierte AEV-Räder mit 43 cm Durchmesser, die mit 94-cm-BFG-Reifen bezogen sind. Und dann ist da noch der Innenraum: Das Autotelefon ist ein hervorragendes Detail.
Auch das Konzept „J6 Honcho“ sieht ausgesprochen gut aus. Die weisse Lackierung mit blauen Grafiken ist vom J10 Honcho der späten 1970er-Jahre inspiriert; ursprünglich war das Fahrzeug ein Gladiator Rubicon. Inzwischen wurde er zu einem zweitürigen Pick-up mit mehr Ladeflächenraum umgebaut. Hinzu kommen eine Höherlegung um 5 cm, bronzefarbene 43-cm-Räder und 94-cm-Reifen von BF Goodrich. Neu sind ausserdem die markanten, flachen Kotflügelverbreiterungen sowie der individuelle Überrollbügel mit zusätzlicher Beleuchtung.
Wrangler „Bug Out 4xe“ und „Convoy“
Dann wäre da noch der „Bug Out 4xe“. Einst ein viertüriger Wrangler 4xe Rubicon mit Hybridantrieb, wurde er inzwischen zu einem zumindest annähernd leichten Overlander abgespeckt. Gemeint ist das matt silberne Fahrzeug mit gelben Akzenten, leichten Forgeline-Rädern mit 46 cm Durchmesser und erhöhtem Dach.
Das Konzept „Convoy“ übernimmt den Part der Militär-Ausführung – eine darf schliesslich nicht fehlen. Dank seiner speziellen Motorhaube im J-Truck-Stil und des Kühlergrills mit sieben Schlitzen erinnert es ein wenig an einen Gladiator SJ aus den 1960er-Jahren. Auch die braunen Planentüren und das passende Dach können sich sehen lassen.
High Top Honcho sowie zwei weitere Jeep Wrangler
Der braune „High Top Honcho“ ist eine weitere besonders retrohafte Kreation, deren Gladiator-Karosserie nach den 1970ern aussieht. Technisch ist er jedoch sehr ernsthaft ausgelegt: Er besitzt Dana-Achsen vorne und hinten, ein einstellbares Luftfahrwerk, eine modifizierte Frontstossstange, einen Überrollbügel, Konzept-Kotflügelverbreiterungen, Stahlräder, 102-cm-Reifen und eine Warn-Seilwinde.
Zwei Wrangler schliessen die EJS-Bauten dieses Jahres ab. Das Konzept „Sunchaser“ wurde höhergelegt und bietet praktisch jede zusätzliche Stauraumlösung, die einem einfallen könnte. „Blueprint“ verfolgt hingegen eine clevere Idee: Das Fahrzeug dient im Grunde als fahrender Katalog, sodass Enthusiastinnen und Enthusiasten die blauen Teile, die sie für ihr eigenes Projekt kaufen möchten, einfach erkennen können. Angeblich sind an diesem speziellen Fahrzeug mehr als 35 unterschiedliche Zubehörteile montiert. Wie viele Schnorchel wird Jeep damit bei der Safari wohl verkaufen?






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