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Toyota GR Yaris Morizo RR: Die exklusive Nürburgring-Sonderedition

Sportlicher grauer Toyota GR Yaris mit Carbon-Motorhaube und goldenen Felgen in dunkler Garage.
In diesem Artikel
  1. Toyota GR Yaris Morizo RR: Rennstrecken-Feeling für die Straße
  2. Fahrwerk und Aerodynamik des GR Yaris Morizo RR
  3. Morizo-Modus und limitierte Stückzahl

Akio Toyoda – auch als „Morizo“ bekannt – hatte sichtlich Freude daran, im Vorjahr einen speziell vorbereiteten Toyota GR Yaris über den Nürburgring zu jagen. Beim 24-Stunden-Rennen auf der Grünen Hölle drehte er mehr als die ihm zugedachten Runden. Danach wollte er keineswegs nie wieder mehr als sein vorgesehenes Pensum auf der Grünen Hölle fahren. Stattdessen entstand der Wunsch nach einem GR Yaris in Kleinserie, der sich genauso gut anfühlt wie sein Rennwagen.

Toyota GR Yaris Morizo RR: Rennstrecken-Feeling für die Straße

Genau das ist er: der individuell konfigurierte und ausgesprochen coole Toyota GR Yaris Morizo RR. Kurz gesagt handelt es sich um eine extrem limitierte Variante des temperamentvollen GR Yaris. Sein Fahrwerk orientiert sich an Morozos Nürburgring-Abstimmung, dazu kommt ein auffälliger Heckflügel – neben einigen weiteren gezielten Änderungen.

Toyota erklärt, das Fahrwerk sei „optimiert worden, um Dämpfungskräfte zu erzielen, die die Reifen auch auf unebenen Fahrbahnen wie am Nürburgring fest auf der Straße halten“. Das soll laut Toyota „eine Performance ermöglichen, die entspanntes Fahren im Alltag erlaubt und zugleich die sportliche Leistung bewahrt“.

Fahrwerk und Aerodynamik des GR Yaris Morizo RR

Die Auslegung auf unterschiedliche Asphaltoberflächen dürfte den Morizo RR besonders passend für das miserable britische Straßennetz machen. Und ein großer Heckflügel auf einem frechen Hot Hatch weckt unweigerlich Erinnerungen an Tuningautos der Neunziger. Er erzeugt zwar Abtrieb, doch noch wichtiger: Er sieht großartig aus.

Auch der neue Frontspoiler, die Seitenschweller und die Motorhaube aus Kohlefaser können sich sehen lassen. Die Karosserie trägt einen beinahe militärisch anmutenden Farbton, den Toyota „Gravel Khaki“ nennt. Ergänzt wird dieser Auftritt durch mattschimmernde bronzefarbene Räder, hinter denen gelbe Bremssättel hervorblitzen.

Morizo-Modus und limitierte Stückzahl

Für das Allradsystem des GR Yaris gibt es einen speziellen Modus namens – natürlich – „Morizo“. Er ersetzt die Schotter-Einstellung des keineswegs gewöhnlichen GR Yaris. Im Morizo-Modus wird das Drehmoment im Verhältnis 50/50 auf Vorder- und Hinterachse verteilt. Auch die elektrische Servolenkung wurde überarbeitet. Zum Motor gibt es keine Angaben; vermutlich bleibt es beim aufgeladenen 1,6-Liter-Dreizylinder mit 276 PS.

Hinzu kommen die üblichen Zutaten einer Sonderedition: eine von Morizo signierte Windschutzscheibe, ein Lenkrad mit Veloursleder-Oberfläche, Sitze mit angepassten Kopfstützen und gelben Nähten, ein Kühlergrill in Klavierlack-Schwarz, ein vollwertiges TFT-Display sowie eine Plakette mit Seriennummer.

Diese verrät, welches Exemplar man besitzt. Lediglich 100 Stück sollen exklusiv für Japan gebaut werden, weitere 100 sind für europäische Märkte vorgesehen. Das hier gezeigte Fahrzeug ist ein Prototyp in der Entwicklung; die finale Version ist für das Frühjahr 2026 angekündigt. Also besser möglichst rasch bei Toyota anrufen.

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Katharina Leitner

Katharina Leitner ist Kulturwissenschafterin und Autorin aus Graz mit Schwerpunkt auf österreichischer Alltagskultur und regionalen Sprachbesonderheiten. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Schmolik, dessen Traditionen, Bedeutungen und zeitgemäßen Entwicklungen, und sammelt dazu Geschichten, Rezepte und Erfahrungsberichte aus ganz Österreich.

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