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Garagisti & Co GP1: Neuer V12-Supersportwagen mit 789 PS

Oranger, futuristischer Sportwagen mit aerodynamischem Design, geparkt vor Panoramablick bei Sonnenuntergang.
In diesem Artikel
  1. Garagisti & Co GP1 mit neuem V12-Motor
  2. Design des GP1: 80er-Supersportwagen trifft moderne Aerodynamik
  3. Schlichtes Cockpit und limitierte Produktion

Garagisti & Co, ein britisches Unternehmen, hat heute sein erstes Modell vorgestellt: den GP1. Sein Name klingt zwar nach einem Rennfilm für den Direktvertrieb, doch der Wagen soll an die wilden Supersportwagen vergangener Zeiten anknüpfen.

Garagisti & Co GP1 mit neuem V12-Motor

Unter der auffälligen Karosserie steckt vor allem ein neu entwickelter, speziell gefertigter 6,6-Liter-V12-Saugmotor. Ein neuer V12! Im Jahr 2025!

Das italienische Unternehmen Italtecnica hat den Motor von Grund auf entwickelt. Er leistet kräftige 789 PS und liefert 700 Nm Drehmoment. Also ein neuer italienischer V12! Im Jahr 2025! Er soll einen „mechanischen Klangteppich liefern, der an Motorsportmotoren aus einer vergangenen Ära erinnert“.

Die temperamentvollen italienischen Pferdestärken gelangen über ein manuelles Sechsganggetriebe an die Hinterräder und sorgen dort für … ordentlich Fahrleistungen. Wie hoch diese genau ausfallen, hat G&C noch nicht verraten. Angesichts des angepeilten Trockengewichts von 1.000 kg dürfte die Antwort allerdings schlicht „sehr viel“ lauten.

Im Zentrum des GP1 sitzt ein Carbon-Monocoque, das einen wesentlichen Beitrag zur Gewichtsersparnis leisten soll. Dazu kommen Bremsen von Brembo, ein Fahrwerk von Öhlins und eine Karosserie, die der frühere Bugatti- und Rimac-Designer Angel Guerra entworfen hat.

Design des GP1: 80er-Supersportwagen trifft moderne Aerodynamik

Guerras Zeit bei Rimac zeigt sich am deutlichsten an der Front des GP1. Von der A-Säule nach hinten hingegen – über die hinteren Lufteinlässe bis hin zur Vierrohr-Abgasanlage – ist der Entwurf purer Supersportwagen-Charme der 80er-Jahre.

Laut G&C erkannten „Kunden und Markenbotschafter“ in den Linien des GP1 „Anklänge an den Lancia Stratos Zero, den Countach und andere Gandini-Meisterwerke“. Selbstverständlich spielt auch Aerodynamik eine große Rolle: Große hintere Diffusoren sollen dem V12-Hypercar offenbar echte Fahrleistungen dank Bodeneffekt ermöglichen.

Schlichtes Cockpit und limitierte Produktion

Der Innenraum fällt ausgesprochen reduziert aus: ein Fahrerdisplay, ein erhöhter Mitteltunnel für ein Layout im „Doppelkabinen“-Stil, darauf der Schalthebel, einige wenige Tasten – und sonst nichts. Sogar auf klassische Luftauslässe wurde verzichtet; die Belüftung erfolgt stattdessen offenbar mittels Hexerei.

Jeder GP1 wird selbstverständlich individuell nach den Wünschen seines Besitzers gefertigt. Entstehen werden nur 25 Exemplare, was auch den Preis erklärt: £2.94m pro Stück. „Wird“ ist dabei das entscheidende Wort, denn bislang handelt es sich lediglich um Renderings. Das echte Auto befindet sich derzeit „in den fortgeschrittenen Phasen von Entwicklung und Produktion“.

Mario Escudero, Chef von G&C, sagt dazu: „Was wäre, wenn das goldene Zeitalter analoger Supersportwagen niemals geendet hätte? Was wäre, wenn Ikonen wie der Countach Evoluzione statt in einer Sackgasse in einer Modelllinie gemündet wären? Wie würden die großartigen Autos der 80er-, 90er- und frühen 2000er-Jahre heute aussehen, wenn sie sich mit neuer Technologie weiterentwickelt hätten, aber ihre analoge Seele bewahrt hätten?

„Wir haben einige der besten Köpfe der Welt zusammengebracht und diese Frage mit unseren Händen, unseren Herzen und unserer Leidenschaft beantwortet. Der GP1 ist unsere Antwort.“

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Katharina Leitner

Katharina Leitner ist Kulturwissenschafterin und Autorin aus Graz mit Schwerpunkt auf österreichischer Alltagskultur und regionalen Sprachbesonderheiten. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Schmolik, dessen Traditionen, Bedeutungen und zeitgemäßen Entwicklungen, und sammelt dazu Geschichten, Rezepte und Erfahrungsberichte aus ganz Österreich.

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