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Aston Martin Vantage RS zielt auf den Porsche 911 GT3

Grüner Aston Martin Vantage RS Sportwagen in modernem Showroom auf grauem Marmorboden.
In diesem Artikel
  1. Radikaler und aerodynamischer
  2. Aston Martin Vantage RS mit knapp 700 PS
  3. Coupé oder Roadster?

Die Elektrifizierung macht sich in immer mehr Bereichen der Automobilindustrie bemerkbar – selbst bei Supersportwagen. Zum Glück gibt es weiterhin Ausnahmen, und der Aston Martin Vantage zählt dazu.

In seiner zweiten Generation nimmt der britische Sportwagen mit einer stärker auf den Rundstreckeneinsatz ausgerichteten Variante offenbar den Porsche 911 GT3 ins Visier.

Dabei dürfte es nicht bei einer bloß leistungsstärkeren Ausführung bleiben. Die von uns gesichteten Prototypen lassen auf einen wesentlich umfassenderen Umbau schließen, der deutliche Änderungen an Aerodynamik und Fahrwerk umfasst.

Radikaler und aerodynamischer

Dass sich der Hersteller aus Gaydon nicht auf eine einfache Leistungssteigerung beschränkt, ist klar erkennbar. Die Überarbeitung beginnt bereits an der Front: Der Vantage RS – auf diesen Namen deuten die Gerüchte hin – erhält einen markanteren Kühlergrill mit neuen, größeren Lufteinlässen sowie einen größer dimensionierten Splitter.

Auch an den Flanken gibt es Neuerungen. Die vorderen Kotflügel bekommen im oberen Bereich zusätzliche Lufteinlässe, die möglicherweise die Turbulenzen durch die Luftansammlung in den Radhäusern verringern und damit den Auftrieb an der Vorderachse reduzieren sollen.

Am Heck wird jedoch sofort deutlich, dass es sich nicht einfach um einen weiteren Aston Martin Vantage handelt. Die vier mittig angeordneten Endrohre, der riesige Diffusor und der große Heckflügel fallen trotz Tarnfolie unmittelbar ins Auge.

Bei einem Modell dieser Art erfüllen Heckflügel und Diffusor selbstverständlich nicht bloß optische Zwecke. Sie sollen zusätzlichen Abtrieb erzeugen und den Vantage möglichst fest auf den Asphalt drücken.

Das ist besonders wichtig bei einem Modell, dessen Leistung eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 300 km/h ermöglichen dürfte.

Aston Martin Vantage RS mit knapp 700 PS

Unter der Motorhaube dürfte dieser Aston Martin Vantage RS – wir gehen davon aus, dass er so heißen wird – weiterhin den 4,0-Liter-Biturbo-Motor von AMG nutzen. Während Vantage und Vantage S 656 PS beziehungsweise 665 PS leisten, sprechen Gerüchte von einem moderaten Leistungszuwachs für diese voraussichtlich stärkste Variante des britischen Coupés.

Dass die Leistung bei rund 700 PS liegen könnte, ist daher keineswegs abwegig. Aston Martin hat allerdings noch keine endgültigen Werte bekannt gegeben, weshalb abzuwarten bleibt, wie weit der V8 getrieben wird.

Unabhängig davon dürfte Mehrleistung nicht das wichtigste Argument dieser Version sein. Mit einem aggressiveren Aerodynamikpaket und Anpassungen am Fahrwerk scheint das Ziel darin zu bestehen, den Vantage in seinem natürlichen Revier noch kompetenter zu machen: auf der Rennstrecke.

Coupé oder Roadster?

Der Vantage RS dürfte jedoch nicht ausschließlich als Coupé angeboten werden. Neben diesen Prototypen konnten wir auch ein Fahrzeug sichten, das der künftige Vantage Roadster RS sein könnte.

Wie der Name bereits verrät, liegt der wesentliche Unterschied im fehlenden festen Dach. Das dürfte einerseits das Gesamtgewicht erhöhen und die Torsionssteifigkeit des Modells beeinträchtigen. Andererseits lässt sich das gleiche mechanische und aerodynamische Paket damit unter freiem Himmel genießen.

Wann diese radikaleren Varianten des Aston Martin Vantage vorgestellt werden, ist noch nicht bekannt. Die Prototypen scheinen einer Serienversion jedoch bereits nahe zu kommen, was darauf hindeutet, dass ihre Enthüllung nicht mehr lange auf sich warten lassen dürfte.

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Katharina Leitner

Katharina Leitner ist Kulturwissenschafterin und Autorin aus Graz mit Schwerpunkt auf österreichischer Alltagskultur und regionalen Sprachbesonderheiten. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Schmolik, dessen Traditionen, Bedeutungen und zeitgemäßen Entwicklungen, und sammelt dazu Geschichten, Rezepte und Erfahrungsberichte aus ganz Österreich.

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