Die japanische Marke hat einen Prototyp des Nissan Ariya vorgestellt, dessen Karosserie mit integrierten Solarpaneelen ausgestattet ist. Sie sollen die Steckdose nicht ersetzen: Nissan untersucht damit vielmehr, wie sich die Abhängigkeit vom externen Laden verringern lässt.
Solarpaneele am Nissan Ariya
Das System umfasst 3,8 m² Solarpaneele auf Motorhaube, Dach und Heckscheibe, wie in diesem Video zu sehen ist. Die Paneele aus Polymeren und Glas sind unauffällig eingebaut und beeinträchtigen die Aerodynamik nicht wesentlich.
Ein eigener Regler wandelt die eingefangene Sonnenenergie in Strom um und leitet diesen direkt an die Batterie des elektrischen Systems weiter. Der gesamte Vorgang läuft automatisch ab – sowohl während der Fahrt als auch bei abgestelltem Fahrzeug.
Zusätzliche Reichweite und selteneres Laden
Unter idealen Bedingungen zeigen die Tests bis zu 23 km zusätzliche Reichweite pro Tag. In Barcelona liegt der Durchschnitt beispielsweise bei rund 17,6 km täglich. Je nach Standort unterscheiden sich die Werte, bleiben aber auch in weniger sonnigen Städten relevant.
Laut Nissan kann eine zweistündige Fahrt mit diesem Ariya etwa 0,5 kWh erzeugen. Das entspricht ungefähr drei Kilometern zusätzlicher Reichweite. Auch wenn das wenig erscheinen mag, kann es im Stadtverkehr oder auf kurzen Strecken einen Unterschied machen.
Abhängig vom Nutzungsprofil schätzt Nissan, dass sich die Ladehäufigkeit um 35 % bis 65 % reduzieren lässt. Besonders interessant ist dieser Vorteil in Regionen mit begrenzter Infrastruktur.






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