Kia ist derzeit im „Höhenflug“ und dürfte das Jahr in Portugal unter den zehn meistverkauften Marken abschließen. Bis November verkaufte die südkoreanische Marke dort bereits 7305 Fahrzeuge und erreichte damit einen Marktanteil von rund 3,6 %.
Zum Wachstum von Kia in Portugal trug vor allem der Ausbau der Elektroautopalette mit Neuheiten wie dem EV3 und dem EV4 bei. Dennoch hält die Marke auch an Modellen mit Verbrennungsmotor fest.
Nach der Überarbeitung von Sportage und Sorento will Kia im kommenden Jahr den neuen XCeed sowie die Nachfolger von Ceed und Ceed SW vorstellen. Diese werden K4 beziehungsweise K4 SW heißen. Zuvor hatte jedoch der Stonic Priorität: Kia wollte sich um eines seiner meistverkauften Modelle auf dem portugiesischen Markt „kümmern“. Es ist dort bereits ab 23.990 Euro erhältlich.
Der Kia Stonic als Erfolgsmodell
Seit seiner Einführung im Jahr 2017 und der Aktualisierung im Jahr 2021 wurden in Portugal rund 13.500 Exemplare des Stonic verkauft. Derzeit entfallen etwa 30 % der portugiesischen Verkäufe der südkoreanischen Marke auf ihn. Das verdeutlicht die Bedeutung des Modells im B-Segment, das nun seine bislang größte Überarbeitung erhalten hat.
Laut Kia sind vom Vorgänger praktisch nur die Türen geblieben, alles andere sei neu. Das beginnt beim Außendesign, das sich an den jüngsten Modellen der Marke orientiert und auf kantigere Linien und markantere Sicken setzt.
An der Front zeigen sich die Änderungen in der neuen vertikalen Lichtsignatur, dem neuen Kühlergrill und dem Stoßfänger mit verchromtem Unterfahrschutz. Hinten tragen die Leuchten nun wie bei EV3 und EV4 eine C-Form und sind in eine breitere Heckklappe integriert.
Hinzu kommen neu gestaltete Leichtmetallfelgen mit 16 oder 17 Zoll Durchmesser sowie zwei neue Lackfarben: Adventurous Green und Yacht Blue.
Revolution im Innenraum
Auch innen wurde der Stonic umfassend verändert. An die Stelle des bisherigen Layouts tritt eine Gestaltung ähnlich jener im EV3 oder EV4. Ein digitales Cockpit vereint nun zwei nebeneinander angeordnete Bildschirme: Das Instrumentendisplay misst 11,1 Zoll, der Bildschirm für das Infotainment 12,3 Zoll.
Darunter wurden die Bedienelemente für die Klimaanlage ebenso neu gestaltet wie die Getriebebedienung, das Lenkrad und die Mittelkonsole. Letztere bietet nun eine kabellose Ladefläche für das Smartphone.
Zu den weiteren Neuerungen zählt ein digitaler Schlüssel, der im Mobiltelefon hinterlegt ist und den herkömmlichen Schlüssel überflüssig macht.
Unverändert bleiben das Platzangebot im Innenraum und das Kofferraumvolumen. Dieses beträgt weiterhin 352 Liter beziehungsweise 1155 Liter bei umgeklappten Rücksitzen.
Auch das Technik- und Sicherheitspaket wurde erweitert. Es umfasst nun unter anderem eine automatische Notbremsfunktion, einen Totwinkelwarner mit Ausstiegswarnung, eine navigationsbasierte intelligente Geschwindigkeitsregelung, einen Spurfolgeassistenten und einen Autobahnassistenten.
Nur eine Motorisierung
Bei den Antrieben bleibt in Portugal keine Wahl: Dort wird der Kia Stonic ausschließlich mit dem turbogeladenen 1.0 T-GDi-Benzinmotor angeboten. Er leistet 100 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 172 Nm.
Der Motor ist entweder mit einem manuellen Sechsganggetriebe oder einem Doppelkupplungs-Automatikgetriebe mit sieben Gängen erhältlich. Letzteres lässt sich allerdings nur mit der höchsten Ausstattungslinie Tech kombinieren.
Schon die Basisausstattung Drive bringt serienmäßig 16-Zoll-Felgen, das Doppeldisplay mit 11,1 und 12,3 Zoll samt Navigation, eine Rückfahrkamera, Parksensoren, kabelloses Apple CarPlay und Android Auto sowie eine adaptive Geschwindigkeitsregelung mit.
Die darüber angesiedelte Linie Tech ergänzt unter anderem eine Klimaautomatik, eine elektrische Handbremse bei den Automatikversionen, elektrisch anklappbare Außenspiegel, Voll-LED-Beleuchtung, 17-Zoll-Felgen und abgedunkelte hintere Scheiben.
Was kostet er?
In Portugal ist der Kia Stonic (2026) bereits erhältlich. Die Preise beginnen bei 23.990 Euro für die Version Drive mit Schaltgetriebe.
Im Rahmen einer laufenden Einführungskampagne zieht die südkoreanische Marke 2500 Euro vom Preis jeder der untenstehenden Versionen ab. Logistik- und Verwaltungskosten sowie die Metallic-Lackierung sind dabei bereits enthalten.
Wie für die übrige Kia-Palette gilt auch für den Stonic eine Garantie von 7 Jahren oder 150.000 Kilometern.






Kommentare
Noch keine Kommentare. Sei der Erste!
Kommentar hinterlassen